Entspannungstraining



Immer mehr Kinder zeigen durch ihr Verhalten, dass sie mit den Anforderungen, die heutzutage an sie gestellt werden, überfordert sind.

Diese Spannungszustände äußern sich zunächst in Form von Aggressivität, Konzentrationsschwäche, Unruhe, Schlafstörungen, Nervosität.

 

Wahrnehmungsschwierigkeiten machen es zudem schwer die Flut von Reizen zu verarbeiten, die täglich auf die Kinder einströmen.

Sie verursachen später unter Umständen erste Krankheitserscheinungen wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Nägelkauen u.s.w.

 

Damit es soweit gar nicht erst kommt, ist es sinnvoll, auch schon Kindern die Möglichkeit der Entspannung zu vermitteln

 

Im Entspannungstraining werden Yoga-Übungen mit Übungen aus dem Autogenen Training und der Progressiven Muskelentspannung kombiniert.

Zusätzlich werden verschiedene Stille – und Sinnesübungen, Massagen, Phantasiereisen und kreative Entspannungsübungen vermittelt.

 

Regelmäßig wird eine „Moment-Kontrolle „ durchgeführt. Also, wie geht es den Kinder im Moment, was wird an Entspannung am nötigsten gebraucht.

 

Ein Beispiel:

 

Die dunkle Jahreszeit macht sich auch bei den Kindern bemerkbar. Viele Kinder sind motorisch sehr unruhig. Sie zappeln ständig herum und können kaum stillsitzen. Sich konzentrieren fällt ihnen sehr schwer und sie sind dabei auch wenig ausdauernd.

 

Daher jetzt verstärkt mit Entspannung durch „Progressive Muskelentspannung“ gearbeitet.

Progressive Muskelentspannung ist relativ einfach zu erlernen und bereits nach einer kurzen Trainingsphase führt diese Methode zu psychischer und körperlicher Entspannung.

 

Sie hilft wieder aufmerksamer zu werden, die Aggressivität zu senken, ruhiger zu werden.

 

Diese Methode wird von den Kindern geliebt, weil sie dem gesteigerten Bewegungsdrang entgegenkommt.

 

Störungen im Erwachsenenalter sind häufig auf Fehlverhalten oder seelisch bedingte körperliche Fehlfunktionen zurückzuführen, die in der Kindheit begründet liegen. Solche Störungen können zu diesem Zeitpunkt nur noch schwer an der Wurzel behoben werden. Es ist daher sinnvoll, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen, die von bleibender Bedeutung sein sollen, schon früh zu vermitteln.

Das Entspannungstraining, insbesondere das Autogene Training kann helfen, das Kind zu stabilisieren und zu fördern. Es führt zu einer Haltung der Ruhe, Gelassenheit und Selbstsicherheit. Je früher ein Mensch in seinem Leben diese Haltung einübt, desto nachhaltiger wird sie zu einem Teil seiner Persönlichkeit.

Kinder haben die besten Voraussetzungen für das Erlernen und die Beherrschung des Autogenen Trainings. Sie benötigen aber eine spezielle Anleitung, da sie anders lernen als ein Erwachsener, nämlich weniger über analytisch-zergliederndes Verstehen, sondern mehr über die ganzheitliche Erfahrung. Über die Wahrnehmung der körperlichen Reaktionen können Menschen lernen, ihre individuelle Balance zwischen Anforderung und Fähigkeiten zu erhalten. Das Entspannungstraining hilft schon den Kindern bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und stärkt darüber hinaus die Selbstregulierung.

Und deswegen findet bei uns 

jeden Mittwoch ein Entspannungstraining mit Sigrid Hamann, unserer Entspannungstrainerin, statt. Hier lernen die Kinder in ihrem ganz eigenen Tempo ihren Körper kennen. Ein auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmtes Programm ermöglicht den Kindern in ihrem Tempo Entspannung zu erfahren und zu erlernen. 

Mit Jogaübungen, Muskelentspannung, autogenem Training, Musik und Geschichten, relaxen die Kinder und lernen mit sich und ihrem Umfeld ins Gleichgewicht zukommen. Mit viel Freude und Neugierde sind alle dabei - und Kater Kuschel begleitet jede Stunde. Zuhause werden dann die Übungen mit den Eltern nachgemacht.